Mehr als 12.000 jüdische Kinder und Jugendliche konnten zwischen 1933 und 1941 mit Hilfe deutsch-jüdischer Organisationen ins europäische Ausland, nach Übersee und Palästina flüchten. Der Satz "Aus Kindern werden Briefe" war eine gängige Redewendung unter den Eltern, die zurückbleiben mussten, und wurde für viele zur brutalen Realität.
Die Ausstellung "Aus Kindern wurden Briefe" thematisiert die Flucht von Kindern und Jugendlichen nach Palästina und in die USA. Anhand von persönlichen Lebensgeschichten werden Fluchtmöglichkeiten, die Schwierigkeiten bei der Auswanderung und das Leben in der Fremde beschrieben.
Die Ausstellung und der Begleitband werden gefördert im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, durch Mittel des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums des Inneren.
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Oranienburger Str 28/30
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