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FELDPOSTBRIEFE JÜDISCHER SOLDATEN 1914 - 1918

Hrsg. von Sabine Hank und Hermann Simon.48.60 € 

Sonderband der Reihe JÜDISCHE MEMOIREN
 
Briefe ehemaliger Zöglinge an Sigmund Feist, Direktor des Reichenheimschen Waisenhauses der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
In zwei Bänden.

"Sehr geehrter Herr Direktor", so beginnen die Feldpostbriefe und enden meist mit "Ihr dankbarer …".
Während des Ersten Weltkrieges erhielt der Direktor des Reichenheimschen Waisenhauses, Sigmund Feist 752 dieser Briefe, geschrieben von seinen ehemaligen Zöglingen, die als Soldaten dem Dienst fürs Vaterland verpflichtet waren.
Wie eine Chronik der Ereignisse beschreiben diese Briefe, wie die anfängliche Kriegsbegeisterung der jüdischen Soldaten sehr bald im allgemeinen Elend des mörderischen Stellungskrieges erstickt wurde. Während sie als deutsche Juden ihr Leben riskierten, zweifelten völkische Kreise an ihrer Einsatzbereitschaft, bis es dann im Jahre 1916 zur berühmt berüchtigten "Judenzählung" kam. Unter den im Ersten Weltkrieg gefallenen Juden waren auch fünf Soldaten aus der Gruppe der Briefschreiber. Jüdische Institutionen – allen voran der Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten – machten es sich zur Aufgabe, die antisemitischen Anfeindungen zu entkräften und über den Einsatz der Juden im Krieg zu informieren.

Hentrich & Hentrich, Teetz .
ISBN 3-933471-25-7


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Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Oranienburger Str 28/30
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