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10.09.2011 - 30.12.2011

Am 24. Januar 1933 wurde in der Oranienburger Straße 31 neben der Neuen Synagoge das Berliner Jüdische Museum eröffnet. Weltweit war es das erste jüdische Museum, das nicht nur Kunstwerke und historische Zeugnisse der jüdischen Vergangenheit, sondern auch jüdische Kunst der Moderne sammelte und ausstellte. Nur eine Woche später kamen die Nationalsozialisten an die Macht, und es folgte die brutale Verdrängung der Juden aus der deutschen Gesellschaft und Kultur.

10.04.2011 - 31.07.2011

Unter dem Titel »Gute Geschäfte« zeigt das Aktive Museum vom 10. April bis zum 31. Juli 2011 gemeinsam mit dem Centrum Judaicum in den historischen Räumen der Neuen Synagoge eine Ausstellung über den Kunsthandel im nationalsozialistischen Berlin. Das Projekt wird vom Hauptstadtkulturfonds gefördert.

27.04.2011 - 26.05.2011

Am 14. November 1941 wurden über 950 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Berlin in das Ghetto von Minsk deportiert. Ein zweiter Transport nach Minsk verließ die damalige Reichshauptstadt am 24. Juni 1942. SS-Mitglieder ermordeten die über 200 deportierten Berliner und Berlinerinnen direkt nach ihrer Ankunft im nahe Minsk gelegenen Vernichtungslager Malyj Trostenez. Die genaue Anzahl der Deportierten und Überlebenden, ihre Namen und Biographien sind unbekannt. Die Lebensgeschichten der deportierten Juden scheinen vernichtet und vergessen.

04.12.2010 - 14.04.2011

 "Mir war nie drum zu tun, die Erste zu sein. Ich wünschte, ich wäre die 100.000!“

30.08.2010 - 27.02.2011

Überlebende – Survivors – ניצולים

Sie kamen „von dort“ und waren nur knapp der nationalsozialistischen Mordmaschinerie entronnen: Überlebende der Schoa aus den verschiedenen Ländern Europas und Nordafrikas. Sie alle waren jung und entschlossen, nach ihrer Befreiung in Israel zu leben. Hier gründeten sie Familien und bauten ein neues Leben auf.

21.06.2010 - 30.01.2011

Ort: Zitadelle - Zeughaus, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

Im Jahr 2010 jährt sich zum 500. Mal der Berliner Hostienschändungsprozess von 1510, in dem der Diebstahl einer Monstranz und zweier Hostien aus der Dorfkirche von Knobloch (Havelland) verhandelt wurde. Der Dieb gab unter der Folter an, eine Hostie an den Juden Salomon in Spandau verkauft zu haben, der sie mit anderen Juden geschändet haben soll. In einem großen Schauprozess wurden 40 Juden und der Dieb verurteilt und am Ort des heutigen Strausberger Platzes hingerichtet.

29.08.2010 - 30.09.2010

 "One room of memories" ist der Titel einer multimedialen Rauminstallation, die sich dem Thema der Migrationen des jüdischen Volks künstlerisch nähert. Sie ist die Krönung eines komplexen Schöpfungsprozesses, der mit den im Januar im Jüdischen Gemeindehaus aufgeführten Performances in Gang gesetzt wurde und an dem 13 jüdische Frauen mit Migrationshintergrund teilgenommen haben.

04.02.2010 - 15.08.2010

Mit der Entwicklung Berlins zur Großstadt im 19. Jahrhundert ließen sich immer mehr Juden in Berlin nieder. Seit 1890 waren unter den Zuwanderern auch Juden, die aus dem Osmanischen Reich stammten, die meisten von ihnen aus der späteren Türkei. Deutschland und die Türkei unterhielten gute politische und wirtschaftliche Beziehungen und beide Länder förderten gegenseitige Migration.

20.01.2010 - 31.03.2010

Die Stadt Berlin war im Jahr 1933 mit etwa 100.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in der damaligen Reichshauptstadt. Gleich nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten und in den Folgejahren wurden unerwünschte Bedienstete, vor allem Juden, Sozialdemokraten und Kommunisten, in der Haupt- sowie den Bezirksverwaltungen und den zahlreichen städtischen Betrieben versetzt, zwangspensioniert oder entlassen; oft hatte dies fatale Folgen für die Betroffenen und ihre Familien. Im NS-Jargon hieß das „Aufräumarbeiten“; die frei gemachten Stellen übernahmen in der Regel „alte Kämpfer“ der NSDAP.

29.08.2009 - 15.01.2010

Der in Berlin geborene jüdische Künstler Heinz Koppel gehörte mit anderen jüdischen Künstlern, denen in den 1930er Jahren die Flucht von Deutschland nach Großbritannien gelungen war, zu einer Gruppe von Malern, die mit ihren am Expressionismus und Surrealismus der 1920er Jahre orientierten Bildern die britische Kunstszene beeinflussten und prägten.

Neu: Zwischen dem 15. November bis zum 13. Dezember 2009 bietet das Centrum Judaicum jeden Sonntag um 15.00 Uhr eine öffentliche Führung „Wer ist Heinz Koppel?“ mit Anna Monk – Leiterin des Ausstellungsbüros „Heinz Koppel“ – an. Die Führung ist in deutscher Sprache.

Auch englischsprachige Führungen können gebucht werden unter:

koppel-exh@centrumjudaicum.de

 


Adresse

Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Oranienburger Str 28/30
10117 Berlin (Karte)

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