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Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges

Sun, 07/05/2009 - Sat, 08/29/2009
Bild: 

Feldrabbiner widerspiegeln die Präsenz deutscher jüdischer Soldaten an den Fronten im Ersten Weltkrieg. Es entstand erstmals neben der evangelischen und katholischen auch eine institutionalisierte jüdische Feldseelsorge. Die jüdischen Gemeinden und Organisationen verbanden damit auch die Hoffnung auf eine weiter zunehmende Anerkennung der jüdischen Gemeinschaft und ihrer Religion durch die Umgebungsgesellschaft.

 

Die kleine Ausstellung informiert einführend über die allgemeine Entwicklung der Militärseelsorge, um sich dann der jüdischen Militärseelsorge im Ersten Weltkrieg zuzuwenden. Wer konnte Feldrabbiner werden und welche Aufgaben hatten diese?

In vier biographischen Skizzen wird beispielhaft der Lebensweg der Feldrabbiner Leopold Rosenak, Leo Baerwald, Paul Lazarus und Siegfried Alexander nachgezeichnet. Der Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung nach dem Krieg verdeutlicht, dass die jüdische Militärseelsorge nur eine Episode war. Die Texte werden durch interessantes und weitgehend unbekanntes Bild- und Dokumentenmaterial ergänzt. Diese auf Leinwand gedruckte Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert.

Eine Ausstellungsinitiative der
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
in Verbindung mit der
Leo Baeck Foundation und dem
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

 


Address

Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum

Oranienburger Str 28/30
10117 Berlin (Karte)

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