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"Tuet auf die Pforten, daß einziehe das gerechte Volk, das bewahret die Treue" (Jesaja 26,2).
Inschrift über dem Haupteingang. |
| Die Stiftung |
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In Anknüpfung an die Tradition der Neuen Synagoge versteht sich die
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum als Bindeglied
zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Ein "Bet-ha-Knesset", eine Synagoge,
war immer nicht nur Betstätte, sondern auch Versammlungshaus, Lehr- und
Lernstätte.
Das Centrum Judaicum hat in diesem Sinne die Aufgabe, die
Geschichte der Juden in Berlin und seinem Umfeld aufzuarbeiten. Es will an
die Leistungen der jüdischen Bevölkerung erinnern und das Gedenken
an die jüdischen Opfer bewahren. Es archiviert die entsprechenden Dokumente,
arbeitet sie auf und publiziert sie.
Dazu arbeitet die Stiftung mit anderen
jüdischen wie nicht-jüdischen Institutionen zusammen. Wechselnde
Ausstellungen sollen über die ständige Präsentation hinaus bewirken,
daß jüdische Geschichte plastisch und begreifbar wird.
Das Centrum
Judaicum ist eine Informationsstelle für jüdisches Leben und sieht sich
als Brücke zwischen ost- und westeuropäischem Judentum, indem es
jüdische Positionen zu Themen unserer Zeit formuliert.
Hermann Simon
Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum |
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